Westerntor
Brocken
Trudenstein
Drei Annen Hohne

27. August 2011

Brocken - dieses Mal über andere Wege

Auch zur Brockentour waren wir in diesem Jahr eine kleine Teilnehmerzahl. Das war sicherlich der sehr negativen Wetterprognose zu verdanken. Die Wettervorhersage kündigte den ganzen Tag Regen und auf dem Brocken niedrige Temparaturen und starken Wind an. Das sollte sich auch bewahrheiten. Trotz dieser negativen Vorhersage machten wir uns unerschrocken auf den Weg. Die erste Pause gab es jedoch schon nach wenigen hundert Metern am Bahnhof Westerntor zum Unterstellen. Nach dem der Regen etwas nachgelassen hatte, ging es dann richtig los. Es gibt ja bekanntlicherweise kein schlechtes Wetter, sondern nur ungeeignete Kleidung. Wir hatten allerdings geeignete Kleideung. Also rauf aufs Rad und die erste kräftige Steigung über den Hüttenstieg hinauf nach Drei Annen. Somit war die eingene Nässe unter den Regensachen stärker, als die äußere, welche allerdings auch nicht ganz zu vernachlässigen war. Auch die gefühlte Tempeartur war deutlich gestiegen :-) . Es konnte ja nur noch besser werden. Über Drei Annen Hohne, Elend und Schierke erreichten wir dann auch den Brockengipfel. Wie vorhergesagt, erwarteten uns 9°C (gefühlte Temperatur 4°C), Windböen bis zu 70 km/h und eine Sicht kaum über 100 Meter. Jedoch ohne sich umzuschauen sind wir erst mal ins Trockene und haben teilweise auch erst mal die feuchten Sachen gegen trocke gewechselt. Erfahrene Brockeradler haben so etwas ja zumeist dabei. Nach kulinarischer Stärkung und dem Gipfelfoto, dieses Mal am Heinrich-Heine-Denkmal, haben wir schnell die Abfahrt in Angriff genommen. Bald sollte sich das Wetter auch etwas beruhigen. Die Rückfahrt nach Wernigerode sollte uns mal über bisher auf dieser Tour noch nicht gefahrene Strecken führen. Am Trudenstein gabe es den ersten Halt auf derAbfahrt. Von hier aus erbot sich uns zum ersten Mal an diesem Tag eine hervorragende Sicht über die Harzberge, jedoch immer noch unter den Wolken. Weiter fuhren wir hinab und erreichten unser nächstes Ziel, die Plessenburg. Bei dieser Rast zeigte sich zum ersten Mal die Sonne. Auf dem Weg über Ilsenburg zurück nach Wernigerode hat sie noch öfters nach uns geschaut. Stolz über das geleistete und den, auch bei Regenwetter, wunderschonen Tag haben wir uns im Zentrum von Wernigerode noch mal kräftig in einem Biergarten gestärkt und auf die wunderbare Tour angestoßen.
Also, im nächsten Jahr gibt es eine neue Auflage der Tour!

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Plessenburg 
 Schierke
 Ilsenburg